Für ein bisschen mehr Selbstliebe – Das Orakel der Woche

In dieser Woche habe ich mir das Thema Selbstliebe ausgesucht. Gerade in diesem Jahr geht es verstärkt für jeden von uns darum, noch mehr in die Selbstliebe zu kommen. Manchmal ist das gar nicht so leicht. Einige sind da auch schon weiter und einige brauchen noch etwas länger, um herauszufinden, wie das denn eigentlich geht mit der Selbstliebe (mich eingeschlossen ;)).

Ich habe die Karten gefragt, was der Selbstliebe im Weg steht, was es braucht, um in die Selbstliebe zu kommen und welche Impulse die geistige Welt dazu noch an uns weiter geben möchte.

Hierzu habe ich wieder die Karten der Selbstheilung von Chuck Spezzano sowie das Everyday Witch Tarot von Deborah Blake verwendet.

Hinderniss – Angriffsgedanken

Deine Angriffsgedanken blockieren dich dabei, in deine Selbstliebe zu kommen. Es könnte sein, dass du dich selbst sehr oft und schnell angegriffen fühlst von anderen. Und dadurch vielleicht auch schnell zurück schießt und dich verteidigen musst. Vielleicht bewertest du Situationen auch sehr oft negativ, ohne alle Details zu kennen, gehst dabei immer vom schlimmsten aus und reagierst entsprechend. Beim Gegenüber kann das dann für Verwirrung und Unverständnis sorgen, da es aus dessen Sicht nie ein Problem oder negative Absichten gab.

Woher kommt das? Das hat zum Beispiel mit einem sehr geringen Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu tun. Ein anderer sagt oder tut etwas, was du nicht richtig einschätzen kannst und das macht dir Angst. Du brauchst vielleicht immer Bestätigung und wenn du diese nicht bekommst, zweifelst du sofort an dir und deinem Wert. Vielleicht denkst du sehr schlecht über dich selbst und projizierst das auf andere, so dass du in deren Worten und Taten Bestätigung dafür suchst, dass sie es nicht gut mit dir meinen. 

Lösung – Verpflichtung / Eigenverantwortung

Hier wollten zwei Karten springen. Die Botschaft lautet ganz klar: Du bist in der Verpflichtung Eigenverantwortung zu übernehmen. Wenn du gern anderen die Schuld dafür geben würdest, wie es dir geht oder wie dein Leben gerade verläuft, so darfst du das zu dir zurück holen. Wobei es hier nicht um Schuld gehen soll. Alles hat seinen Sinn und seine Gründe. Eigenverantwortung bedeutet auch anzuerkennen und wahrzunehmen, dass das Außen nur dein Spiegel ist. Alles, was dir dort entgegen kommt, hat etwas mit dir zu tun. Und wie oben erwähnt kannst du in anderen auch nur das erkennen, was in dir zur Verfügung steht. Hast du keine Liebe für dich selbst übrig, so hast du sie auch nicht für andere und vor allem fällt es dir dann schwer, zu erkennen, wenn dir ein anderer Liebe entgegen bringen will. Weil du es gar nicht sehen kannst.

Es liegt also immer an dir. Wenn du mehr Liebe möchtest, ist der Weg selbst Liebe zu geben oder gar Liebe zu werden. Wenn du mehr Freundlichkeit möchtest, sei freundlich zu anderen. Wenn du mehr Zuverlässigkeit möchtest, sei zuverlässig (zu anderen und vor allem auch dir gegenüber). Wenn du Klarheit von anderen verlangst, sei dir zuerst selbst klar. Vielleicht hast du dich schon mal sowas gefragt, wie “Warum kann sich der andere denn nicht für mich entscheiden?” Dann sei hier ganz ehrlich zu dir selbst und frage dich, ob DU dich denn wirklich bereits für den anderen entschieden hast.

weitere Impulse – Die Welt / 5 der Stäbe / 6 der Kelche

Bei der Welt geht es darum, anzukommen. Im Zusammenhang mit der Selbstliebe ist es sehr wichtig, bei dir anzukommen. Wenn du in dir selbst einen Anker findest, der dir Halt gibt und du entdeckst, dass es jede Menge liebenswerter Eigenschaften an dir gibt und dass du ein Geschenk bist, dann kannst du auch viel liebevoller in die Welt blicken. Du erkennst dich selbst in anderen. Du erkennst vielleicht auch, dass jeder andere Mensch, genau wie du, seine Päckchen trägt und Aufgaben zu lösen hat. Du wirst unabhängig von der Meinung anderer. Du entwickelst Mitgefühl für dich und für andere. Du fühlst dich dadurch nicht mehr so schnell angegriffen. Wenn du andere angreifst, verletzt du dich dabei außerdem nur selbst und gerade das wirst du dann vermeiden wollen.

Die fünf Stäbe erinnern mich immer an die vielen verschiedenen Stimmen in meinem Kopf. Zu viele Köche verderben den Brei, könnte die Szene auf dem Bild heißen. Und das ist oft ein Problem. Diese vielen verschiedenen Gedanken. Da ist die eine liebevolle Stimme des Herzens und eine andere, die nicht so gutes im Sinn hat und meist dem Ego entspringt. Das Ego ist sehr clever dich zu beeinflussen und bringt dich leicht dazu, Dinge zu tun, die du gar nicht tun willst und hinterher bereust. Nimm dir daher immer wieder Zeit, dem unendlichen Gedankenstrom eine Pause zu geben. Beruhige die Gedanken, meditiere, konzentriere dich auf den Atem oder auf eine Musik, die dir gefällt. Ich konnte lange nicht wirklich was mit Meditation anfangen, aber mittlerweile mag ich es, für einen Moment einfach nur ruhig zu werden und nichts zu tun. In der Stille erkennst du auch die Stimme, der du folgen solltest. Die, deiner inneren Weisheit. Ihr zu trauen, bringt dich auch näher zu dir und somit in die Selbstliebe. 

Die sechs Kelche greifen nochmal das Thema der Freundlichkeit auf. Etwas zu geben, ohne etwas zu verlangen. Darum geht es auch bei der bedingungslosen Liebe. Sich selbst zu geben, ohne Erwartung, dass etwas zurück kommt. Das ist eine gute Übung. Anderen Menschen eine Freude bereiten. Das geht schon einfach, in dem du dich immer mehr in Freundlichkeit übst. Schenke dein Lächeln, auch an fremde Personen, sei hilfsbereit, wenn du siehst, jemand braucht eine helfende Hand. Geben und Helfen ohne Erwartung einer Gegenleistung gibt dir sehr viel mehr zurück. Es verbindet dich mit deinen Mitmenschen und somit auch wieder mit dir selbst. Denn alles ist miteinander verbunden. 

Ich wünsche dir eine erkenntnisreiche Woche und wenn du gern selbst eine Legung für dich buchen möchtest, freue ich mich über deine Nachricht.

Alles Liebe

Christin

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